In diesen zwei Wochen hatte ich durchgehend das Gefühl von Freiheit, Flexibilität und guter Energie. Die Kombination aus Arbeit und dem Erkunden einer neuen Umgebung war spannend und gab mir das Gefühl, dass ich in der Lage bin, meine Arbeit und meine Freizeit besser in Einklang zu bringen. Ich bin sehr dankbar für meinen Job bei rankeffect, der uns diese Gelegenheit bietet.

Wie lief die Workation ab?

Eines meiner größten Bedenken war natürlich die Internetverbindung. Im Online Marketing bin ich auf eine stabile W-Lan-Verbindung angewiesen, um meiner Arbeit nachgehen zu können. Glücklicherweise hatten wir während der gesamten Reise keine Probleme damit. Das Internet hielt stand und wir konnten problemlos Aufgaben erledigen und virtuelle Meetings abhalten.
In unserem Camper hatten wir alles, was wir brauchten, um komfortabel zu arbeiten und zu leben. Wir hatten genug Platz für uns alle und die Möglichkeit, uns auch mal zurückzuziehen, wenn wir ungestört arbeiten wollten. Nach der Arbeit blieb genug Zeit, um Städte wie Mailand, Pisa, Bologna oder auch den Gardasee zu erkunden. Dabei begleiteten uns dann auch unsere Haustiere.

 

Mittagspause am Campingplatz in Moniga del Garda

 

Ein nachhaltig positiver Effekt

Ich habe auch bemerkt, dass das Arbeiten von unterwegs mein Denken und meine Herangehensweise an meinen Job verändert hat. Durch den Umgebungswechsel und die neuen Erfahrungen, die ich gemacht habe, konnte ich mich noch einmal weiterentwickeln. Die Workation ließ mich neue Perspektiven gewinnen und meine Kreativität stärken. Auch wenn bei uns technisch alles glatt lief, lernt man dennoch, sich besser auf unvorhergesehene Situationen einzustellen und ist gezwungen, flexibel und offen für neue Erfahrungen zu sein. Dadurch bringt die Workation einige persönliche Vorteile mit sich.

 

Auch bei schlechterem Wetter konnten wir im Camper problemlos arbeiten.

 

Natürlich gab es während der Workation auch die ein oder andere Herausforderung, die es zu meistern galt. Italien bietet sich aufgrund der Nähe zu Deutschland an und hat auch in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling eine wunderschöne Natur zu bieten. Zu empfehlen ist aber, vorher ein wenig Italienisch zu lernen. An manchen Orten sind die Italiener nicht ganz so begeistert von anderen Sprachen. ? In jedem Fall war das italienische Essen allein die Reise wert!
Wir hatten glücklicherweise eine Dusche im Camper, allerdings kein warmes Wasser, was auch in Italien in der kalten Jahreszeit nicht immer angenehm war. Wenigstens macht einen das morgens richtig wach. ? Auch die kalten Nächte waren eine Herausforderung, aber wir hatten zum Glück eine Heizung, die uns warm hielt.

Workation – eine Chance, die man nutzen sollte!

Ich denke, dass Workation eine großartige Möglichkeit ist, um neue Erfahrungen zu sammeln und ein großer Motivationsboost sein kann. Wenn du die Möglichkeit hast, von unterwegs zu arbeiten, solltest du diese Chance ergreifen. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, um bei der Arbeit mal eine ganz neue Perspektive zu erhalten.
Auch Arbeitgebern ist nur zu empfehlen, darüber nachzudenken, den eigenen Mitarbeitern diese Möglichkeit zu bieten – und sie auch selbst zu nutzen!

 

Arbeiten in Urlaubsumgebung macht noch viel mehr Spaß.

 

Insgesamt war die Workation eine tolle Erfahrung, die ich auf jeden Fall wiederholen möchte. Es hat mich motiviert und inspiriert, meine Arbeit noch besser zu machen und meine Fähigkeiten als Digitalnomadin zu verbessern. Für mich ist Workation eine großartige Möglichkeit, um das Beste aus beiden Welten zu bekommen – Arbeit und Urlaub.
Ich kann es kaum erwarten, wieder auf Reisen zu gehen und noch mehr zu erleben. Jetzt freue ich mich aber auch erstmal wieder auf meine Kolleginnen und Kollegen im Büro!